Transparenz­erklärung
Womit verdienen wir unser Geld?

Weder sammeln wir Ihre Daten, noch verkaufen wir diese. Wir kennen Ihre Daten nicht einmal, denn unser Netzwerk ist komplett dezentral angelegt, sprich die Daten liegen bei Ihnen und nirgendwo anders. Nur Sie entscheiden, mit wem Sie Ihre Daten teilen möchten. Unser Finanzierungs- und Geschäftsmodell unterscheidet sich deshalb stark von anderen Unternehmen.

Daten sind das neue Öl. Sie werden erhoben, ausgewertet, neu verpackt und verkauft. Daten haben einen Preis. Doch uns Nutzern ist das meistens nicht bewusst. Wir zahlen für vermeintlich kostenlose Produkte oftmals mit unserer Privatsphäre.

Unternehmen wie Facebook, Google und Co. haben ein lukratives Geschäftsmodell darauf errichtet. Während sie alles über uns wissen, wissen wir wenig oder nichts darüber, was diese Unternehmen tatsächlich mit den Informationen über uns anstellen. Das ist nicht nur unfair jedem einzelnen Nutzer gegenüber, sondern auch gegenüber allen Firmen, die sauber mit Daten umgehen und sie auch so sicher wie möglich aufbewahren. Sie haben einen klaren Wettbewerbsnachteil, denn sie können ihre Produkte nicht "kostenlos" anbieten, und der schlechte Ruf der Datenkraken zieht auch sie herunter.

Wir bei polypoly wollen dieses Ungleichgewicht beheben. Wir treten für einen neuen Umgang mit Daten ein. Deshalb möchten wir auf dieser Seite für umfassende Transparenz sorgen, denn Vertrauen ist die für uns wirklich relevante Währung.

Die erste Finanzierung
Das Geschäft der GmbH
Das Geschäft der Genossenschaft

Bei unserer Gründung haben zwei Privatpersonen (Thorsten Dittmar und Maximilian Schnyder) und drei Unternehmen (K3-Invest-GmbH, KI capital GmbH, INNOQ Deutschland GmbH) investiert und halten damit Anteile an der polypoly GmbH.

Momentan sind wir in Kontakt mit verschiedenen großen und mittelständischen Unternehmen und Institutionen, damit sich diese an der Anschubfinanzierung beteiligen. Im nächsten Schritt werden wir uns um öffentliche Fördermittel wie bspw. EXIST bewerben. Den letzten Teil unserer Anschubfinanzierung wird eine für alle offene Crowdfunding-Kampagne darstellen.

Unser Ziel ist es insgesamt 50 Millionen Euro in der ersten Finanzierungsrunde zu sammeln. Das ist eine sehr erhebliche Summe, aber unser Vorhaben ist auch beachtlich.

Andere Startups heben teilweise erhebliche Summen und das ist niemals einfach. Kapitalgeber investieren normalerweise in junge Firmen, weil sie sich erhoffen die so erworbenen Anteile später zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. In der Natur der Sache liegt, dass das sehr oft Fehl schlägt und daher ist der Anspruch an die Wertsteigerung der erfolgreichen Startups enorm. Dies ist ein Grund für den Hunger nach Daten. So sind auch die heutigen Datenkraken entstanden.

Wir sind im gebräuchlichen Sinne des Wortes kein Startup. Wir schließen den Verkauf von Anteilen weitestgehend aus, stattdessen erhalten die Investoren eine moderate aber solide Verzinsung. Wir sind eine langweilige Firma mit einem herausragendem Produkt. Damit sind wir eigentlich recht unattraktiv für Investoren, umso mehr freut es uns, dass wir bereits Zusagen von vielen Partnern aus der Wirtschaft erhalten haben. Warum aber tun die das dann? Zum Einen sind Firmenlenker auch Menschen, die sehr wohl wissen was es bedeutet seine Privatsphäre zu verlieren und zum Anderen leiden viele europäische Firmen unter dem unfairen Wettbewerb. Sie verbinden also das Angenehme mit dem Nützlichen: die Chance die Wettbewerbsverzerrung zu beheben und die Privatsphäre der Menschen wiederherzustellen. Ein weiterer Aspekt ist, erfolgreich zu sein, um die IT-Kosten und rechtliche Risiken der Unternehmen erheblich zu senken.

Zum momentanen Zeitpunkt vereint die polypoly GmbH alle unsere Arbeitsfelder.

In der GmbH entwickeln wir unser Produkt, knüpfen Kontakte zu Unternehmen und Institutionen, werben Kapital ein und betreiben Werbemaßnahmen. Noch findet alles unter einem Dach statt. Sobald die nötigen Mittel geflossen und die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird zusätzlich zu der polypoly GmbH eine europäische Genossenschaft (SCE) gegründet.

Ab diesem Zeitpunkt würde die GmbH zu einem Dienstleister. Geplant ist dabei, dass wir Unternehmen bei der Entwicklung von Pods und Features unterstützen oder in ihrem Auftrag durchführen. Auch bei der Auswertung der von Nutzern zur Verfügung gestellten Daten könnten wir entweder assistieren oder diese im Auftrag durchführen. Ein weiterer wichtiger Service wäre es, Sicherheits-, Prozess- und Datenaudits und Trainings für Unternehmen durchzuführen.

Die GmbH würde so zum Anlaufpunkt und zur Schnittstelle für Unternehmen.

Während die GmbH in Zukunft ein Dienstleister für Unternehmen sein wird, ist die Genossenschaft als Betreiber der Infrastruktur und eine Art "TÜV" für Pods und Features angelegt.

Der Clou dabei: Jeder Nutzer eines PolyPods kann automatisch und kostenlos zu einem Miteigentümer der Genossenschaft werden und erhält damit ein Mitbestimmungsrecht. Firmenbeteiligungen oder Übernahmen schließen wir durch das Genossenschaftsmodell vollkommen aus, denn pro Person kann nur ein Anteil gehalten werden.

Unser Ziel ist also nichts geringeres, als die größte europäischen Genossenschaft aufzubauen und alle interessierten Bürger daran zu beteiligen. Beteiligung bedeutet dabei auch finanzielle Beteiligung. Entscheiden sich Nutzer dafür, zum Beispiel an Umfragen oder Datenauswertungen teilzunehmen, dann zahlen Unternehmen dafür. Dieses Geld fließt somit direkt an die Benutzer zurück.

Dadurch bringen wir die Bürger wieder auf Augenhöhe mit der Wirtschaft. Daten sind wertvoll und wir sind davon überzeugt, dass ein fairer Austausch unabdingbar ist. Damit jeder Bürger Entscheidungen darüber treffen kann, was mit seinen Daten geschieht, werden wir über die Genossenschaft auch weiterführende Informationen und Schulungen bereitstellen. Wir wollen komplexe Begriffe und Daten einfach aufbereiten und verständlich erklären.

ImpressumDatenschutzTransparenzerklärung